VEREINSCHRONIK

Gegründet 1902 als Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft, wurde Tennis zunächst auf dem ehemaligen Bötzowfeld (heute Friedrichshain) gespielt. Trotz geringer Mitgliederzahl von gerade einmal 20, gab es schon früh sportliche Erfolge. So errang in den 20er Jahren Nelly Neppach mit ihrem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften 1925 im Finale gegen die sonst überragende Ilse Friedleben ihren größten Erfolg (Quellen: Wikipedia "Tennis Borussia Berlin" und "Nelly Neppach"). Der Tennisschläger wurde noch weit bis in die 30er Jahre geschwungen, bis die Nazionalsozialisten den Spielbetrieb zum Erliegen brachten, da das Gelände als Trainingsbereich für die Olympischen Spielen 1936 benötigt wurde.

1946 erst unter dem Namen SG Charlottenburg (Sportgruppe Charlottenburg), dann bald als "Tennis Borussia Berlin", wurde der Verein wieder aktiv, allerdings mit dem Schwerpunkt Fußball. Von Tennis war die kommenden 20 Jahre keine Rede mehr. Erst im Jahr 1967 gab es den Wunsch, Tennis wieder aufleben zu lassen. Lothar Hinze, damals Pressesprecher des Vereins Tennis Borussia Berlin mit dem Präsidenten Hans Rosenthal (Fernsehmoderator und Präsident von Tennis Borussia von 1965 bis 1973), gründete die neue Tennisabteilung und konnte vom Bezirksamt Charlottenburg, welches dem Sport sehr wohlgesonnen war, drei gerade fertiggestellte Plätze übernehmen. In herrlicher Lage und am Waldrand am Eichkamp, begannen rund 40 Mitglieder diesen jungen Zweig des Vereins mit Leben zu erfüllen. Geduscht wurde unter einem Schlauch, der über einen Ast geworfen wurde. Umgezogen wurde sich in einer von einem Clubmitglied gespendeten grünen Baubaracke.

Namensgebung: Aufgrund finanzieller Probleme des Vereins Tennis Borussia Berlin löste der damalige Vorstand die Tennisabteilung aus dem Verein heraus und gründete einen neuen Club. Unerwartete Schwierigkeiten gab es anfangs bei der Suche nach einem neuen Namen. Das Amtsgericht Charlottenburg wollte jedwede Ähnlichkeit mit dem vormaligen Verein nicht zulassen. Als man eines Tages jedoch auf einen Amtsmitarbeiter traf, der mit der Kurzform "TeBe" nichts anfangen konnte, war mit "Tennis-Verein TeBe e.V.“ endlich ein die Herkunft betonender Vereinsname gefunden. Dieser schmückt seit dem unser Vereinswappen. 

Anfang der 70er Jahre wurde ein kleines Clubhaus eingeweiht. Drei weitere Plätze kamen hinzu. Auf Initiative von Helmut Sandmann, Dieter Pruss und Christian Reinelt wurden im Jahr 2003 bauliche Verbesserungen der Clubanlage geplant und 2003/04 schließlich mit Unterstützung der zuständigen Senatsverwaltung und durch Eigenleistungen des Vereins realisiert. Großen Anteil bei der Realisierung vieler Projekte hat unser Mitglied Wilfried Hülsmann (Architekt). 

Ein 7. Tennisplatz entstand vorwiegend für das Jugendtraining. Die Heizungsanlage wurde erneuert und durch die Herstellung eines Brunnens verfügt der Verein seit langem über eine eigene Wasserversorgung zum Bewässern der Tennisplätze und der Gartenanlage. 

2018 erfolgte die vollständige Erneuerung der Plätze 1 bis 3 und nur ein Jahr später die der Plätze 4 bis 6. Der Verein verfügt somit aktuell über sechs quasi neuwertige Sandplätze.

In den kalten Monaten von Oktober bis März verlagert sich das Spielgeschehen in die vereinseigene Traglufthalle. Nach einem Brand im September 2020 - bei dem u. a. auch die gerade einmal 9 Jahre alte vormalige Traglufthalle zerstört wurde - investierte der Verein umgehend in eine neue moderne 2 Feld-Traglufthalle mit neuester Technik.  

Das Clubgelände ist Teil der Julius-Hirsch-Sportanlage und wird eingerahmt von Kleingärten und den Ausläufern des Grunewalds.

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