VEREINSCHRONIK

Gegründet 1902 als Berliner Tennis- und Ping-Pong-Club, wurde bis weit in die 30er Jahre der Tennisschläger geschwungen. Die Nazis brachten den Spielbetrieb zum Erliegen. Das Gelände gehörte bei den Olympischen Spielen 1936 zum leichtathletischen Trainingsbereich.

1946 erst unter dem Namen Charlottenburg, dann bald als "Tennis Borussia", wurde der Verein wieder aktiv, allerdings mit dem Schwerpunkt Fußball. Vom Tennisspiel war bis 1967 keine Rede mehr. Erst da gab es den Wunsch einiger Clubmitglieder, diesen schönen Sport wieder auszuüben.

 Lothar Hinze, damals Pressesprecher des Hauptvereins unter dem Präsidenten Hans Rosenthal (beliebter Fernsehmoderator), gründete die Tennisabteilung und konnte auch vom Bezirksamt Charlottenburg, welches dem Sport sehr wohlgesonnen war, drei gerade fertiggestellte Plätze übernehmen. In herrlicher Lage und am Waldrand in Eichkamp, begannen rund 40 Mitglieder des Hauptvereins diesen jungen Zweig des Clubs mit Leben zu erfüllen. Geduscht wurde unter einem Schlauch, der über einen Ast geworfen wurde. Umgezogen wurde sich in einer von einem Clubmitglied gespendeten grünen Baubaracke. Umgeben ist das Clubgelände heute von Wald, Kleingärten, Hockeyfeldern und einem Stadion.

Namensgebung: Aufgrund finanzieller Probleme des Hauptvereins, löste der damalige Vorstand die Tennisabteilung aus dem Gesamtverein heraus. Unerwartete Schwierigkeiten gab es bei der Suche nach einem Namen. Das Amtsgericht Charlottenburg wollte jede Ähnlichkeit mit dem Hauptverein Berliner „Tennis-Club Borussia“ nicht zulassen. Bis man eines Tages auf einen Beamten traf, der mit dem Wort TeBe (Abkürzung des Clubs) nichts anfangen konnte und seine Zustimmung gab. Der Name „Tennisverein TeBe“ wurde zugelassen und schmückt nun seit dem das Vereinswappen.

 

Anfang der 70er Jahre konnte dann ein kleines Clubhaus eingeweiht werden. Drei neue Plätze kamen hinzu. Auf Initiative von Helmut Sandmann, Dieter Pruss und Christian Reinelt wurden im Jahr 2003 bauliche Verbesserungen der Clubanlage geplant und 2003/4 schließlich mit Unterstützung der zuständigen Senatsverwaltung und durch Eigenleistungen des Vereins realisiert. Großen Anteil bei der Realisierung vieler Projekte hat unser Mitglied Wilfried Hülsmann (Architekt). 

Ein 7. Tennisplatz entstand vorwiegend für das Jugendtraining. Die Heizungsanlage wurde erneuert und durch die Herstellung eines Brunnens verfügt der Verein nunmehr über eine eigene Wasserversorgung für die Tennisplätze und Gartenanlage - das spart. 

Im September 2011 wurde unsere alte, gegen eine neue moderne Zweifeld - Traglufthalle mit 4 Lichtbändern ausgetauscht. So sind auch im Winter zwei Sandplätze nutzbar. Dem Club ist es stets ein Anliegen, sich den Anforderungen der Zeit anzupassen und mit "Wlan" ist es nun noch leichter das der Welt mitzuteilen.